VoIP Voice-over-IP

Written by . Last updated: October 14, 2021

VoIP – Voice-over-IP

Ein großer Vorteil der VoIP-Telefonie ist, dass kein separates Netzwerk aufgebaut werden muss. Du kannst ein VoIP-Telefon (oder einen VoIP-Server) direkt an Deine bestehende Internetverbindung anschließen. Dabei spielt es keine Rolle, von welchem Internet-Provider Du die Verbindung erhalten.

Für den Fall, dass Du eine Telefonie-Anlage mit fünf oder weniger Telefonen verwendst, musst Du eigentlich nichts an Ihrem Netzwerk machen. Achte nur darauf, dass Du das Folgende berücksichtigst:

  • Um ein Telefongespräch zu führen, benötigt man etwa 0,1 Mb/s Up- und Download-Geschwindigkeit.
  • Ein VoIP-Telefon wird direkt an ein Modem/Router angeschlossen. Wenn Du mehrere Geräte anschließen willst, musst Du prüfen, ob genügend freie Ports vorhanden sind. Wenn nicht, kannst Du einen Switch kaufen.
  • Wenn das Telefon an eine Internetverbindung angeschlossen ist, die von Computern geteilt wird, die einen großen Teil des Internetverkehrs nutzen, kann dies die Gesprächsqualität beeinträchtigen. Du kannst die Einstellungen des Routers so ändern, dass ein Teil der Internetgeschwindigkeit für VoIP reserviert wird (QOS). Dies wird nicht von allen Routern unterstützt.

Wenn Du mehrere Telefone anschließen möchtest, lese die folgenden Hinweise, die die Grundlage für eine erfolgreiche VoIP-Implementierung bilden.

Die Grundlage für eine erfolgreiche VoIP-Implementierung

Bevor Du eine VoIP-Umgebung einrichtest, ist es wichtig zu wissen, dass Du die meisten Probleme verhindern kannst, wenn Du die folgenden Richtlinien befolgst. Es stellt sich in der Regel heraus, dass fast alle Störungen aufgrund von falsch eingerichteter Infrastruktur und/oder Hardware auftreten. Die folgenden Richtlinien sind als allgemeiner Leitfaden gedacht und sollten unabhängig von der verwendeten Hardware befolgt werden.

Allgemein

Vermeide NAT hinter NAT zu jeder Zeit.
Schalte SIP-Funktionen (z. B. SIP Application Layer Gateway) im Router immer aus.
Verwende kein STUN, TURN, UPnP oder ICE.
Schalte Keep-a-live ein (10 Sekunden ist ein guter Wert).
Port Forwarding ist nicht nur unnötig, sondern wird auch nicht empfohlen.
Verwende lieber ein zusätzliches PVC (xDSL) oder VLAN (Glasfaser), um nicht durch anderen Datenverkehr belästigt zu werden, möglichst ohne Überbuchung (1 zu 1).
Dimensioniere die Datenleitung auf der Basis von 0,1 Mb pro Gespräch (up und down) bei Verwendung von G. 711 A-law (PCMA).
Stelle sicher, dass die MTU für die verwendete Datenleitung im Modem/Router richtig eingestellt ist.
Verwende ein separates Netzwerk für Sprache und Daten (vlan).
Wende Quality of Service (QoS) in Switches und Routern an, um die Bandbreite zu garantieren und den Sprachverkehr zu priorisieren.
Verwende immer einen Hostnamen für die Registrierung. IP-Adressen können sich ändern.
Die Proxy-Domäne unterstützt SRV-Einträge.
SIP/UDP hat Vorrang vor SIP/TCP.
Verwende vorzugsweise G.711 A-law (PCMA). Dies hat die beste Tonqualität. Wenn die Bandbreite ein Problem darstellt, kannst Du auch die Verwendung von G729a in Betracht ziehen.
Die DTMF-Unterstützung basiert auf RFC2833.

Gehostete Telefonie
Verwenden Sie vorzugsweise den G.711 A-law Codec mit einer Paketgröße von 20 Millisekunden.
Verwenden Sie einen eindeutigen lokalen Listen-Port für jedes SIP-Gerät (5061, 5062 usw.).
Ein guter NAT-Router ist wichtig für gehostete VoIP-Telefonie.
Persönliche IP-Telefonanlage
Idealerweise platzieren Sie die IP-Telefonanlage nicht hinter NAT. Wenn Sie die PBX doch hinter NAT stellen wollen, verwenden Sie 1:1-NAT mit einer unbenutzten öffentlichen IP-Adresse.
Verhindern Sie dynamisches NAT. Dies führt oft zu Problemen.
Versehen Sie die IP-Telefonanlage mit einer Firewall, die nur Verkehr von und zu einem begrenzten IP-Bereich zulässt (siehe unten).
Lassen Sie die IP-Telefonanlage anhand der account_id und nicht anhand des Hostnamens authentifizieren/abgleichen. Eingehender Verkehr kann von mehreren Hosts kommen und würde blockiert werden.
Ein statischer Trunk arbeitet zuverlässiger als ein dynamischer Trunk mit Registrierung.
DID/DDI ist für die gesamte Nummer eingerichtet (einschließlich Landesvorwahl mit einem + davor). Dies kann in der Admin-Umgebung geändert werden.
Auch die Anrufer-ID nach außen hat das gleiche Format. (+31501234567)

IP-Bereich

Der IP-Bereich unserer Plattform ist: 195.35.114.0/23 und 185.103.76.0/22.

Die nächsten in der Reihe sind:
195.35.114.0 / 195.35.114.255
195.35.115.0 / 195.35.115.255
185.103.76.0 / 185.103.79.255

Der IPv6-Bereich, der nur für Webhooks verwendet wird: 2a06:2a80::/29

Sicherheit

Wir tun verschiedene Dinge, um den Missbrauch Ihrer Trunk- und VoIP-Konten zu verhindern.

Erstens haben wir ein System zur Missbrauchserkennung aufgebaut. Wenn Missbrauch erkannt wird, wird eine einmalige Gebühr von 44,00 € für die Erkennung, Analyse und Sperrung durch einen Techniker zusätzlich zu den Gesprächskosten auf Ihre Rechnung aufgeschlagen.
Zweitens haben wir die meistgenutzten Endziele, die für Missbrauch genutzt werden, blockiert.
Die dritte Abwehr liegt in unserem Webinterface. Dort haben Sie: Echtzeit-Einblick in Ihre Gesprächsdetails, die Möglichkeit, IP-Einschränkungen vorzunehmen, die Option, bestimmte Arten von Zielen zu blockieren, und die Möglichkeit, Ihr VoIP-Konto oder VoIP-Trunk-Passwörter in Echtzeit zu ändern.

Wir hören hier nicht auf. Wir sind auch immer damit beschäftigt, Betrug zu bekämpfen. So halten wir uns an die Blacklists der Betreiber von Endzielen, die für Missbrauch genutzt werden.

Helaas...

De 15 minuten zijn verlopen. Dat betekent dat je nummer(s) niet meer zijn gereserveerd.

Als je het snel nogmaals probeert zou het kunnen dat je jouw gekozen nummer(s) nog kunt redden van andere kapers op de kust.  Maar hier geldt wel: weg = pech